01_Illustration | Reinhard Michl

geb. 1948 | Schriftsetzerlehre | Studium an der Fachhochschule für Grafik-Design in München | Studium an der Akademie der Bildenden Künste München | 1977-1979 erste Illustrationen für verschiedene Buchverlage entstehen | 1980 Abschluss des Studiums | erste Bilderbücher erscheinen sowie Bildergeschichten für ARD und ZDF | Einzelausstellungen im In- und Ausland | Workshops an Goethe-Instituten in verschiedenen Ländern |
Auszeichnungen: Troisdorfer Bilderbuchpreis, wiederholt auf der Auswahlliste zum Deutschen Jugendliteraturpreis, Stiftung Buchkunst: »Die schönsten deutschen Bücher«, Gustav-Heinemann-Friedenspreis, Ehrenliste Hans-Christian-Andersen-Preis, Wildweibchenpreis 2010

Illustration

In diesem Workshop werden wir uns mit Bildern befassen, die erzählen können ohne alles zu verraten.

Wir werden mit Vergnügen auf literarische Vorlagen eingehen und es als eine künstlerische Herausforderung betrachten, zu fremden Texten eigene Bilder hervorzubringen, Inhalte hinter den Erscheinungen sichtbar machen, indem wir versuchen, bei einem Text immer auch zwischen den Zeilen zu lesen.

Neben der Illustration, werden wir in Storyboard und Layout auch eine kleine Geschichte durchgehend inszenieren  und so ein Bilderbuch gestalten.

Angesichts der vielfältigen Aspekte dieses Workshops empfiehlt es sich mit vertrautem Material,  bzw. vertrauten Techniken zu arbeiten.

Auch wenn wir im Einzelfall auf mal- oder zeichentechnische Probleme eingehen können,  so ist dieser Workshop kein Mal- oder Zeichenkurs.  Vorkenntnisse im Zeichnen oder Malen sind daher für diesen Workshop zu empfehlen.

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02_Aquarell – Augenblicke des Alltagslebens | David Virgien

1954 geboren in Oceanside, NY, USA | 1976 B.A. Visual Studies | 1978-80 freischaffender Animationskünstler | 1984-85 Lehrer für Zeichnen, Litographie and Siebruck, City Art Works, Pratt Fine Arts Center, Seattle | 1989-1990 verschiedene Lehraufträge an der University of Washington, der Portland State University und dem Bellevue Community College | 1992 Kurator: „The Comedy of Art“, Bumbershoot Arts Festival, Seattle | 1998-2003 Teaching artist, Berater für Kunstpädagogik in New York City | 2008 Gründung Communication Arts in München | Einzel- und Gruppenausstellungen in Europa und den U.S.A. | lebt und arbeitet seit 2003 in München

Aquarell – Augenblicke des Alltagslebens

Gegenstand des Kurses ist das Zeichnen und Malen mit Bleistift und Aquarell auf Papier. Anfänger und Teilnehmer, die eine neue Herangehensweise kennen lernen möchten, werden in die grundlegenden Techniken des Aquarellierens eingeführt und erhalten an Beispielen konkrete Anleitungen.

Die Teilnehmer werden viel draußen sein, Menschen, Orte und Gegenstände zeichnen und malen und ihre Beobachtungsfähigkeit schulen. Dabei sollen sie auf einfache, alltägliche visuelle Eindrücke achten, die – würden sie nicht bemerkt und eingefangen – der Wahrnehmung und Darstellung entgehen. So wird Kunst ein Versuch, der Welt Sinn abzugewinnen, und zwar aufgrund der Annahme, dass es mit geschärftem Blick und Einfühlungsvermögen Schönes und Interessantes in allem zu entdecken gibt, was wir wahrnehmen.

Je nach Witterung und Interesse der Kursteilnehmer kann das Aquarellieren auch in verschiedenen Atelierübungen erkundet werden. Dabei ist auch ein fotorealistischer Ansatz möglich.

Benötigte Materialien:

  • ein oder zwei Blöcke feinkörniges Aquarellpapier (30 x 40cm)
  • Bleistifte HB
  • Radiergummi
  • Skizzenbuch
  • Aquarellfarben (mindestens Coelinblauton, Magenta, Reingelb und Zitronengelb, am besten von der Firma Schmincke Horadam)
  • eine Wasserflasche
  • eine Palette
  • ein Klapphocker (nach eigener Wahl)
  • Aquarell Pinsel, am besten Naturhaar, verschiedene Größen zwischen  6 and 16 (Naturhaar- und Kunstfasermischung ist OK für die größeren Pinsel)
  • optional: Einzelblätter Aquarellpapier und ein Holzbrett 2cm dick, mit Gesso gestrichen,  mindestens 5cm kleiner als das Papier
  • optional: Foto(s) als Vorlage, für die, die an fotorealistischer Darstellung interessiert sind

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03_Realistisch Menschen malen | Benedikt Riedl

geb. 1983 in Augsburg | 2003-2009 Studium Lehramt Realschule, Universität Augsburg | 2009-2010 Studium an der AdbK in Nürnberg bei Prof. Michael Munding | 2007-2009 Leitung des Tutoriums Aktzeichnen an der Universität Augsburg | Seit 2010: Lehrauftrag für Aktzeichnen an der Universität Augsburg | Seit 2010: Dozent an der Sommerakademie LandsbergLech | Ausstellungen in Augsburg, München, Ulm, Nürnberg und Jinan (China) | Seit 2012: Kunstlehrer

Realistisch Menschen malen

Seit Anbeginn der Kunstgeschichte ist der Mensch eines der, wenn nicht DAS zentrale Thema. Spätestens in der Renaissance beginnt man unter die Oberfläche dieses „Bildgegenstandes“ zu blicken, fängt an, den Körper genau zu erforschen: Was ist unter der Oberfläche „Haut“ verborgen? Wie funktioniert der menschliche „Muskelapparat“? Gibt es bei allen Menschen sich zueinander ähnlich verhaltende Größenverhältnisse?

Heute können wir die meisten dieser Fragen beantworten oder haben dies fast immer auch schon in erschöpfender Weise getan. Wir haben verlässliche Quellen, müssen und können das Rad nicht neu erfinden. Eine gute Fotografie kann stundenlanges Skizzieren ersetzen, ein Blick ins Anatomiebuch erspart uns das „Nachmessen“ von Größenverhältnissen am Modell.

Und doch: Das zeichnerische Ringen und das Herantasten an die Form scheint ein notwendiger Schritt  im künstlerischen Schaffen geblieben zu sein. Und auch der Mensch scheint nicht an Faszination für den Künstler verloren zu haben.

Ich möchte im Kurs daher auf zwei verschiedene Arten arbeiten. Zum einen soll zunächst ein Grundrepertoire an Wissen aufgebaut und zeichnerische Fähigkeiten zur Darstellung des Menschen geschult werden, das wir zunächst auch am Modell nachvollziehen werden.

Zum anderen geht es aber ja zentral ums Malen. Wir öffnen uns auch den neuen Medien (in unserem Fall: Beamer, Projektor, Foto) und erleben, wie „befreiend“ beispielsweise die Projektion von wichtigen Umrisslinien (Vorlage sind dann Fotos oder eigene Skizzen) für die Malerei sein kann. Wie viele „Probleme“ bei solch einer Herangehensweise verschwinden, wie viele neue Möglichkeiten und Freiräume sich plötzlich auftun: Die stimmungsgebende Qualität von Farben kann in Einklang oder Widerspruch mit der darzustellenden Figur gebracht werden. Die Figur kann sich im Hintergrund auflösen oder sich von diesem abheben, aus Farbexperimenten können sich verblüffend realistische Darstellungen „herausschälen“. Das halb „zerstörte“ Bild wird durch erneut eingesetzte Umrisse wieder aus der Versenkung geholt. Seien Sie also bereit, sich auf Neues einzulassen, legen Sie sich nicht fest oder nehmen Sie sich am besten vor, alte Gewohnheiten über den Haufen zu werfen.

Materialien:

Was die Materialien angeht, möchte ich den Schwerpunkt auf die Malerei legen:

Acryl-/Dispersions- oder Ölfarben (so viele mitbringen wie vorhanden); verschiedenes Papier zum Skizzieren (samt einiger Bleistifte), Leinwand, Karton oder wahlweise auch MDF-Platten (günstig und gut aus dem Baumarkt, dünnste Stärke) oder grundierte Pappe; Tesakrepp; Malerkittel; Fotos; eventuell Laptop mit Bildarchiv

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04_Wild Spirits | Gabriele Boulanger

geb. 1964 bei München | 1988-1994 Studium der Kunstdidaktik und Kunstgeschichte mit Abschluss M.A. an der Universität München bei Prof. Hans Daucher | seit 1999 freischaffende Malerin | organisiert Malkurse und -reisen | lebt und arbeitet seit 2001 in Berlin | Beteiligung an zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen

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Wild spirits – Malen

Grundsätzlich beginne ich meine Malkurse jeden Tag mit einer Zeichenübung, bei der neben Materialerkundung und Sensibilisierung vor allem die Aufbrechung der Sehgewohnheiten im Vordergrund steht.

Impulsiv, spontan und ohne viel zu überlegen gehen wir dann an die Papiere und legen grosszügige erste Farbflächen an. Das Gelb der Wolldecke, die Hose der Nachbarin, die Teekanne, der Küchensieb, die bunten Blumen im Garten, das Gestrüpp, die Verästelungen, überall Farbe, Form,Struktur und alles wird gleichzeitig mit dem Stift, dem Pinsel auf das Papier gebracht.

Durch das Bearbeiten einer Vielzahl von Blättern wird der unbekümmerte Zugriff erleichtert. Mit der Leichtigkeit im Auftrag der Farbe wächst der Mut. Jedes Blatt gibt einen Impuls für das Nächste. Die Konzentration auf das Detail und die Ausarbeitung erfolgt nach und nach und soll zeigen, dass ein Verwerfen, ein Übermalen, ein Neubeginn jederzeit möglich ist. So entstehen während der Kurstage Katastrophen und Wunder. Eine gemeinsame Besprechung aller Arbeiten beschließt den Kurstag.

Materialien

A2-Zeichenpapier mind. 170G, evtl. Leinwände, Acryl-Farben, Binder, diverse Pinsel, Pappteller, Küchenrolle, Zeichenbrett, weiche Bleistifte, Zeichenkohle, Ölkreiden (falls vorhanden), eigenes Malmaterial, Skizzenheft, Lappen, Behälter für Wasser;

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05_Zeichnung, Malerei, Abstraktion | Daniela Kammerer

1990 Diplom-Designerin FH-Gestaltung, Augsburg | 8 Semester Kunst b. Professor J. Palm | 10 Jahre Leitung Werbeagentur M•A•D, Augsb. | seit 2000 freischaffende Künstlerin | 03-06 Dozentin, FH-Gestaltung, Augsb., – Zeichnen, Digitale Illustration | 04-07 Studium Kunstpädagogik, Uni Augsburg | 08-11 Studium – Akademie der Bildenden Künste, München | seit 08 Dozentin Uni Augsburg – u.a. Zeichnen, Kulturmanagement seit 2009 Dozentin, Akademie für ganzheitliche Gesundheit – | 08-12 Konzept, Organisation, Durchführung, SommerAkademie LandsbergLech | Preise und Ausstellungen – In- und Ausland | www.daniela-kammerer.de

Jeder Tag beginnt mit unterschiedlichsten Übungen, die dann weiter elaboriert oder als Skizze belassen werden können.
Unterschiedlichste Techniken werden ausprobiert, sämtliche Konventionen gesprengt. Die eigenen Grenzen ausgereizt, die Ergebnisse nach Inhalt, Sinn, Ordnung oder Chaos, Bildkomposition und Spannung betrachtet und diskutiert.
Wir beginnen uns zeichnerisch zu schulen und setzen es im Gemälde um. Wir untersuchen künstlerische Kriterien und suchen, jeder für sich, und dabei unterstütze ich euch, seinen künstlerischen Weg.
Wir erarbeiten unsere eigenen Motive und aalen uns einem Meer von Farben, Materialien, Geschichten und Ideen.
Wir erschaffen unterschiedliche Bildmotive- und Serien, ob figürlich oder abstrakt, malerisch oder zeichnerisch, klein oder riesengroß. Wir erschließen uns das Unsagbare und bannen es im künstlerischen Werk.
Die Werke werden mit ausführlichen Besprechungen begleitet, die Gestaltungsprozesse professionell unterstützt, das Finden der eigenen Bildsprache angeregt.
Sämtliche Materialien können verwendet werden.
Benötigte Materialien
■ Skizzenpapier DIN A4
■ versch. starke Papiere – große Formate – ab DIN A2
■ Transparentpapier
■ Leinwände nach Wahl, Malpappen
■ Acrylfarben- 250 ml-Tuben oder Pigmente mit Binder
■ Wassereimer ■ Lappen ■ Pappteller
■ Gläser, Becher etc. um Farben zu mischen
■ verschiedene Pinsel (auch sehr breite!)
■ Leim, Kleber
■ Bleistifte, Fettstifte, Kreiden
■ Kreiden und vieles mehr …
Materialien können vor der SommerAkademie bei boesner angefordert werden und so rechtzeitig an Sie versandt werden.
Vor diesem Workshop ist es empfehlenswert die Vorlesung von Dr. Roth-Bojadzhiev von 8 Uhr bis 9.30 Uhr zu besuchen!

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06_Die Radierung – klassisch bis experimentell | Joschi Josephski

geboren 1951 in Innsbruck | 1984-1981 Studium der Kunsterziehung an der Akademie der Bildenden Künste, München | Während des Studiums Schwerpunkt Drucktechniken: Radierung, Lithographie, Linoldruck | Seit 1985 zusammen mit Helga Neukum Leitung der Galerie Josephski-Neukum in Issing, Landkreis LL | Bis 1991 freischaffender Künstler | danach Betreiben einer Werkstatt für künstlerischen Tiefdruck ebenda | Zusammenarbeit mit Künstlern der Galerie wie K. Bohrmann, G. Bernhard, A. Bindl, R. Wäschle, aber auch Auflagendruck für R. Hercks u.a. | Seit 2000 verstärkt Kurse für Radiertechnik | www.galerie-josephski-neukum.de

Die Radierung – klassisch bis experimentell

Nach dem individuellen Erfahrungsstand beginnen wir mit zeichnerischen Grundlagentechniken wie Kaltnadel, Strichätzung und Weichgrund (vernis mou), führen in Flächentechniken wie Aquatinta und Mezzotinto (Schabblatt) ein, und erweitern um Feinheiten der Auswischens bei der Druckvorbereitung.

Die Zuckertusche (Reservage) kann ebenso erprobt werden wie die Pinselätzung, beides Techniken, die der individuellen Handschrift besonders spontane Ausdrucksformen bieten. Mehrfarbendruck wird sowohl auf einer als auch mit mehreren Platten (Umdruck etc.) vermittelt.

Als Abschluss wird auf Wunsch an ungewöhnliche und experimentelle Techniken herangeführt, die ein Höchstmaß an künstlerischer Freiheit eröffnen: Collagendruck, Reliefdruck, Monotypie und – neu entwickelt als »Volksausgabe« der Heliogravur (Photoätzung) – die Frottageradierung.

Überraschen wird das breite Spektrum künstlerischer Ausdrucksmöglichkeiten, welches weit über die klassische Vorstellung der Radierung als schwarz-weißes Zeichnungsmedium hinausgeht.

 Benötigte Arbeitsmaterialien:

  • Notizblock/ -buch um technische Einzelheiten und Prozesserfahrungen festzuhalten (Ätzstufen etc.)
  • Skizzenblock, Papier etc. für Entwürfe, Vorarbeiten
  • Radierwerkzeug wie Radiernadeln, Dreikantschaber und Polierstahl, eventuell vorhandenes sonstiges Werkzeug (Roulettes, Gravurwerkzeug, auch elektr.! >>Baumarkt etc.)
  • Unbedingt: Pinsel für Grob- und Feinarbeiten
  • Fett- und/oder Ölkreiden u.ä.
  • Arbeitskleidung (wir arbeiten mit Ölhaltigen Druckfarben)

Mit Materialkosten für Druckpapier und Kupfer-, Zink- und Kunststoffplatten u.ä. ist zu rechnen. Sie können gerne auch Platten aus eigenen Quellen mitbringen. 1mm Stärke!

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07_Kleinplastik | Bernhard Stöger

geboren 1956 in Straubing | Ausbildung zum Kirchenmaler | Studium an der Münchener Kunstakademie bei Günther Fruhtrunk | lebt und arbeitet als freischaffender Künstler in München | Dozent für Arbeiten mit Ton und plastisches Gestalten an der Uni Würzburg | Ausstellungen im In-und Ausland | Aktuell: Ankauf einer Plastik durch die Bayerische Staatsgemäldesammlung | www.stoegerbernhard.de

Kleinplastik

Modellieren mit tonartigem Material, das nicht gebrannt wird, sondern an der Luft trocknet. Die Figur kann so immer wieder korrigiert, ergänzt, umgebaut oder geschliffen werden – eine ideale Voraussetzung, sich an eine Vorstellung heranzuarbeiten und somit eine Arbeitsweise, die bei Fehlern nicht verzweifeln lässt.

Eine Vorstellung des 3-dimensionalen Objekts wird zunächst zeichnerisch entwickelt und dann in die plastische Form umgesetzt. Die Dimension der Kleinplastik  bewegt sich etwa im Bereich von 10 bis 25 cm. Je nach Größe können zwei bis drei Figuren entstehen als Einzelteile oder auch als Ensemble.

Die getrocknete weiße Figur kann nun mit Aquarellfarben gefasst werden. Das heißt, sie wird mit Lasurschichten bemalt und erhält so eine Oberfläche, die sehr lebendig wirkt. Besonders die Imitation von Haut wird ein Thema sein, aber auch von anderen Oberflächen.

Menschen, Tiere, Früchte und Gebrauchsgegenstände oder auch Details davon wären interessante Themen für diese Art der Darstellung.

Begleitend gibt es noch den einen oder anderen kunstgeschichtlichen Bezug zur Kleinplastik in Wort und Bild.

Gestellt werden Modelliermasse und Werkzeug.

Mitzubringen sind Bildvorlagen, Aquarellfarben, Mal- und Zeichenutensilien.

Materialkosten € 25.-

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08_Natur formen | Reiner Maria Matysik

geb. 1967 | Studium freie Kunst an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig und an den Ateliers in Arnhem | 2004 Leitung eines künstlerischen Entwicklungsprojekt an der Hochschule für Bildende Kunst Braunschweig | 2008-2009 Vertretungsprofessur für Plastik an der Fachhochschule Arnstadt | lebt in Berlin und Braunschweig | zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland | in seinem künstlerischen Schaffen befasst er sich mit allem, was lebt und wächst. Er  beschäftigt sich mit der Frage nach der Zukunft der Evolution und erstellt zukünftige Organismen, sog. Bionten | www.reinermatysik.de

Natur formen.

Wir vertiefen uns für eine Woche in alles was lebt und sich regt. Wir zeichnen und modellieren Strukturen und Formen des Lebendigen. Dabei beschäftigen wir uns mit Formen von pflanzlichen Gebilden über einfach gebaute Tiere bis zum Menschen. Durch aufmerksames Beobachten entdecken wir immer mehr und dringen immer tiefer in die Natur ein.

Ich will Sie mit meiner Begeisterung für Organisches und für Lebensformen anstecken und ein Verständnis der faszinierenden Gestaltungs- und Formkräfte des Lebendigen vermitteln. Über die Auseinandersetzung mit Prin- zipien der Form und des Körperbaus spüren Sie deren gestalterisches Potential. Wissen vermittelt sich im Kurs vor allem über das praktische Arbeiten.

Ich  vermittle verschiedene Techniken des künstlerischen Arbeitens. Der Schlüssel zur künstlerischen Arbeit mit Naturformen ist das observierende Zeichnen und Modellieren. Ob ganz klein oder ganz groß, detailliert oder raumgreifend ist unwesentlich. Wichtig ist das aufmerksame visuelle Ergründen des Organischen. Dabei will ich Ihnen nicht Bilder von Körpern vermitteln, sondern Sie die Körper selbst bildnerisch erfahren lassen.

  • Zeichnen mit dem Bleistift oder mit einem anderen Material
  • Formen mit Plastilin einem schnellem Material, bei dem man sich auf das modellieren konzentrieren kann und sich mit einigen Tricks komplexe Formen dauerhaft herstellen lassen

Die ersten Tage wird gezeichnet. Nach dem zeichnerischen Sammeln beginnen wir mit dem Beobachteten, dem Analysierten und Entdeckten zu spielen. Es wird als Wissen für Skizzen für künstlerische Projekte genutzt. Es ist mein Anliegen Sie in einen produktiven Prozess zu bringen und ihn lebendig zu halten. Die bildnerische Praxis kann vom Untersuchen bis zum Erzählen, von der Reduktion bis zum Uferlosen gehen. Die Teilnehmer nehmen aktiv wahr, entwickeln Ideen und realisieren daraus ein eigenes Projekt.

Benötigte Arbeitsmaterialien:

  • Skizzenblock (z.B. DinA 3 oder 2, 170g)
  • Weiche Bleistifte, B2 – B6
  • Knetmasse/Plastilin insgesamt 10 kg
  • in Blöcken von 250 g bis 1 kg (Hersteller z.B. Caran d`Ache Modela (gut aber teuer), Becks Plastilin, Staedtler Plastilin-Knete, Pelikan Plastilin, KOLB Künstler-Plastilin, oder Standard-Plastilin von modulor online versand (20 Stück a 500 g = 10 kg kosten 50€)
  • Bindedraht, Paketklebeband, Gardinenreste
  • Modellierhölzer aus Holz oder Kunststoff, Teelöffel, Obstmesser

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09_Photostory | Roi und Michaela Kfir

1973 geboren in Tel Aviv, Israel | lebt und arbeitet als Künstler und Lehrer in Israel | Seit 2007 Leiter des Fotografie Zweigs in der Misgav High School | 8 Jahre Erfahrung in der Leitung von fotografischen Workshops  mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen | 2 Soloausstellungen in Israel und mehrere Gruppenausstellunge in Israel, Tschechien und der U.S.A. | 2011 VideoArt Projekt mit einer Gruppe von Gefängnisinsassen | 2011 Tolerabilis, Friedensfest  in Augsburg | 2012 Images of Home, July, Oranim Gallery, Israel

1978 geboren in Augsburg | 2005 BcA FAMU Akademie für Film, Fernsehen und Theater in Prag | 2006 Bezalel, Akademie der schönen Künste in Jerusalem | Verschiedene Ausstellungsprojekte in Tschechien, Slowenien, Aszbekistan, Israel | Arbeit als Freelancer in Israel und Deutschland.

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Photostory – Eine fotografische Annäherung an das eigene Thema

In diesem Kurs geht es darum, die wesentliche Bedeutung des eigenen Themas zu erkunden und dieses in persönlichen Fotografien klar auszudrücken. Durch die Bildermassen, mit denen wir tagtäglich konfrontiert werden, ist unsere visuelle Wahrnehmung oft verschwommen. Das persönliche Thema dient als Leitfaden, Werkzeug und Prinzip das richtige Motiv zu sehen und als ausdruckstarkes Bild wiederzugeben.

Eine fotografische Annäherung an das eigene Thema: Im Laufe des Kurses wird jeder Teilnehmer durch intensives Fotografieren und Sichten genau definieren und analysieren, was ihn persönlich erreicht.

Wir entwickeln unser Bewusstsein für Licht und Farben, arbeiten mit Text, alten Bildmaterialien (Familienfotos, Postkarten) und persönlichen Gegenständen.

Wir werden verschiedene fotografische Stilmittel, wie z.B. Lichtmalerei erkunden, unser Bildmaterial individuell und in der Gruppe besprechen und auf täglichen Exkursionen bei Tages- und  evtl. Nachtlicht fotografieren. Die Kamera wird unser ständiger Begleiter sein.

 Ziel des Kurses ist es eine visuelle Geschichte zu produzieren und zu präsentieren und eine eigene Bildsprache zu entwickeln.

 Benötigte Materialien:

  • Kamera DSLR oder andere digitale Kameras, mit denen ihr vertraut seid
  • Laptop (soweit vorhanden),
  • Batterie Ladegerät (für die Kameraakkus), Kartenlesegerät (SD/CF Karten)
  • Blitzgeräte (soweit vorhanden), Taschenlampen
  • Persönliche Gegenstände aus der Kindheit
  • Alte Fotografien aus der Kindheit
  • Skizzenbuch
  • evtl. frühere Arbeiten, Work in Progress….

“Eine gute Fotografie zeichnet sich dadurch aus, dass sie eine Tatsache kommuniziert, unser Herz berührt, und in dem Betrachter eine Veränderung auslöst.In einem Wort, sie ist effektiv.”

(Irving Penn)

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10_Von der Improvisation zur Szene zum Stück | Martin Spitzweck

geboren 1974 in Lindau | 1996-2000 Schauspielstudium an der Theaterhochschule Zürich | 2000-2002 Engagement am Staatstheater Braunschweig | 2002-2004 Engagement am Münchner Volkstheater | 2005-2007 Engagement am Bremer Theater | seit 2008 freier Schauspieler u.a. CP Medien Ludwigsburg, Theater d. Altstadt Stuttgart, Bremer Theater | Theaterarbeiten mit u.a. Ch. Stückl, J. Kresnik, Th. Bischoff, mit F. Fiedler für die Inszenierung „Jagdzenen aus Niederbayern“ am Münchner Volks- theater,ausgezeichnet mit dem Bensheimer Preis für junge Regisseure durch Kurt Hübner | zahlreiche theaterpädagogische Arbeiten | www.agentur-lentz-reinholz.de

Von der Improvisation zur Szene zum Stück – Schauspielworkshop

Der Schauspielworshop richtet sich an Anfänger und Fortgeschrittene, in allen Altersklassen. An alle, die Freude daran haben, das Theaterspielen immer wieder neu zu entdecken, als spannende Ausdrucksform und Bereicherung.

Während des Kurses wird viel improvisiert und spielerisch herausgefunden, was Theater sein kann, was funktioniert und was Spaß macht. Auch bringen die Teilnehmer zu Kursbeginn etwas mit, woran Sie gerne arbeiten möchten: einen Text, eine beobachtete oder selbsterlebte Situation, ein Kostümteil, ein Requisit, eine Geste oder einen Satz, irgendetwas. Durch die gemeinsame Arbeit an diesen Szenen entsteht im Laufe des Kurses eine kleine Werkstattaufführung, die man sich gerne ansieht und jeden, ganz individuell, anspricht.

Diese Herangehensweise ermöglicht es, persönliches in einem erweiterten Kontext neu zu entdecken und aus einem anderen, oft überraschenden Blickwinkel heraus, wahrzunehmen, was kreatives Schaffen fördert, spielerisch ermöglicht und erleichtert.

Nicht zu kurz soll das Kennenlernen von individuellen Ausdrucksmöglichkeiten kommen. Die schauspielerischen Fähigkeiten, die man hat, oft ohne sie zu kennen, werden gefördert, sowohl stimmlich und körperlich, als auch mimisch. Was Sie mit nach Hause nehmen sind, neben einer großen Portion Spiel- und Experimentierfreude, Kenntnisse über Improvisationstechniken, szenische Umsetzung, Regie und Dramaturgie.

Mitzubringen: Einen Text, eine Szene, eine Situation, irgendein Requisit, ein Kostümteil, einen Ort, ein Bild, Fotos, Historisches, eine Sprache, Alltägliches, Ungewöhnliches… irgendetwas womit Sie gerne auf der Bühne arbeiten möchten.

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